Herr Bernd Meyer

Bremer mit Fotokamera

„BLUSHING BUTTS“

„Ein Schelm wer Böses dabei denkt“

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Aufmerksam auf die Aktion wurde ich durch einen Hinweis der Polizei, welche wegen mehrfacher besorgter Anrufe übers Internet darauf hinwies, das in der Kleinen Weser keine toten Kinder schwimmen würden, sondern das es sich um eine Kunstaktion handele. Mittlerweile hängen auch an mehreren Stellen Informationszettel vom Künstlerhaus Bremen welche das Projekt von Michele Di Menna aus Vancouver, Kanada versuchen zu vermitteln. Tatsächlich schwimmen in der Kleinen Weser also keine Kinder, sondern „Blushing Butts„, so der Titel, also so was wie „Errötende Hinterteile“. Vier Abdrücke ihres eigenen Körpers schwimmen nun in der Kleinen Weser und erinnern an die alten Tage der Hexenverfolgungen und das deutschlandweit verbreitete Ritual Frauen in den Flusslauf zu werfen um ihre Übernatürlichkeit zu testen. Überlebten sie, waren sie Hexen und wurden meist verbrannt. Ertranken sie, waren sie wohl keine Hexen und durften, naja, war dann nicht mehr so wichtig. Und so sah es dann wohl in der Weser aus, als die Hexenrituale auch hier vollzogen wurden. Das Projekt ist übrigens Teil der Ausstellung „Ein Schelm, wer Böses dabei denkt„, die zur Zeit in der Galerie des Künstlerhaus Bremen zu sehen ist.

Fotos © Herr Bernd Meyer

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