Herr Bernd Meyer

Bremer mit Fotokamera

Bremen um 1750 nach einem Stich

Mosaik von Bremen um 1750

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Etwas versteckt, in einem Durchgang zwischen der Martinistraße und der Hutfilterstraße, findet sich ein farbenfrohes Mosaik welches Bremen um 1750 zeigt. Hergestellt wurde das von Heinz Lilienthal entworfene Fenster und die Kuppel 1998 von der Glaswerkstatt G. Witthus.
Im selben Durchgang befindet sich ebenfalls eine geschichtliche Inschrift, welche lautet:
845 verlegte Bischof Ansgar nach der Zerstörung Hamburgs durch die Wikinger sein Missionsbistum nach Bremen. Von Bremen aus brachte er das Christentum in die nordischen Länder.
1229 wurde mit dem Bau einer romanischen Basilika begonnen. Diese Kirche war St. Ansgarii, dem Apostel des Nordens, geweiht.
Ab 1358 Umbau zu einer dreischiffigen gotischen Hallenkirche mit fast quadratischem Grundriss von 3×3 Jochen und geradem Chorabschluss. Der Turm der Kirche, nach einem Brand 1590 mit einer Barockhaube auf 103 m erhöht, war die Krone der Bremer Stadtsilhouette.
1816 nutzte Carl Friedrich Gauss den Kirchturm von St. Ansgarii wegen seiner alles überragenden Höhe als Ausgangspunkt der hannoverschen Landesvermessung.
1944 stürzte der Turm nach einem Bombenangriff in das Innere der Kirche und zerstörte sie völlig. Eine neue St. Ansgarii Kirche wurde 1957 an der Hollerallee erbaut.

Fotos © Bernd Meyer 

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